Podologie

Der Name „Podologie“ leitet sich von den griechischen Worten „podos“ und „logos“ ab, was übersetzt etwa die „Lehre des Fußes“ bedeutet. Der Beruf Podologe ist ein Gesundheitsfachberuf, bei dem therapeutische Maßnahmen ergriffen werden. Damit grenzt sich die Podologie deutlich von der kosmetischen Fußpflege, die lediglich gesunde Füße pflegt, ab. Ein Podologe pflegt nicht nur die Füße, sondern erkennt auch frühzeitig Veränderungen an Haut und Nägeln, die eine ärztliche Behandlung erforderlich machen. Die Berufsbezeichnung Podologe/Podologin ist nach dem Podologengesetz seit 2002 gesetzlich geschützt. Somit dürfen diese Berufsbezeichnung nur Personen verwenden, die eine zweijährige vollschulische Ausbildung mit anschließender staatlicher Prüfung absolviert haben.

Über mich

Nachdem ich bereits seit über 15 Jahren in der Kosmetik- und Gesundheitsbranche tätig war, habe ich im Jahr 2006 mein Staatsexamen zur staatlich anerkannten Podologin erfolgreich abgeschlossen. Während der Ausbildung konnte ich in veschiedenen Podologie- und Arztpraxen hospitieren und somit in vielen Bereichen mein Wissen erweitern.

Darüber hinaus konnte ich im Zuge einer Weiterbildung in der Diabetologie des St. Franziskus-Hospitals in Münster die Zusatzqualifikation zur Podologin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) erlangen. Diese ermöglicht es, bei fußpflegerischen Maßnahmen gleichzeitig den Gefährdungsgrad des Fußes infolge verlorengegangener Sensibilität, trophischer Störungen, Fußdeformitäten und gestiegener Druckbelastung, und damit ein Risiko der Infektions- und Geschwürsbildung zu erkennen und in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Diabetologen drohende Gefahren frühzeitig zu signalisieren. Als Podologin DDG sind kontinuierliche Fortbildungen im Bereich des Diabetischen Fußsyndroms (DFS) verpflichtend, um stets auf dem aktuellen Stand der Forschung zu sein. Dies ist mir sehr wichtig, denn nur so kann ich eine optimale Versorgung meiner Patienten gewährleisten.